TuWas!-Projekt

TuWaS!-Projekt an der KGS Barbaraschule Brühl

Entwickelt wurde das TuWaS!-Projekt von der Freien Universität Berlin und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Ziel des Projektes ist es, forschendes Lernen im Sachunterricht und im Fach Naturwissenschaften zu stärken. TuWaS! ist Mitglied in einem europäischen Netzwerk und als Vorbild für die Stärkung des naturwissenschaftlichen und mathematischen Unterrichts in Schulen anerkannt. Den Lehrkräften bietet TuWaS! praxisorientierte Fortbildungen zu einer Reihe von naturwissenschaftlichen Themenbereichen an.

tuwas_logo

Kooperationspartner der KGS Barbaraschule in Brühl sind die Freie Universität Berlin sowie die Industrie- und Handelskammern zu Köln und Bonn/Rhein-Sieg. Der Rotary Club Brühl sponsert die Fortbildungen und ermöglicht es den Lehrkräften so, die Experimentiereinheiten im Unterricht mit den entsprechenden TuWaS!-Materialboxen zu realisieren.

 

Übersicht über die möglichen Experimentiereinheiten:

Lebenszyklus eines Schmetterlings

Die Kinder verfolgen in dieser Experimentiereinheit den Lebenszyklus des Distelfalters. Sie erleben im Klassenzimmer, wie sich eine winzige Raupe über das Puppenstadium zu einem erwachsenen Schmetterling entwickelt. Die Kinder lernen, sorgfältig zu beobachten sowie ihre Beobachtungen in schriftlicher Form und anhand von Zeichnungen zu dokumentieren. Sie machen sich vertraut mit den Bedürfnissen eines Lebewesens und tauschen sich darüber miteinander aus.

Festkörper und Flüssigkeiten

In „Festkörper und Flüssigkeiten“ untersuchen die Kinder eine Auswahl von festen Materialien und Flüssigkeiten des täglichen Lebens. Die Schüler untersuchen und sortieren sie anhand von Eigenschaften. Durch das Vergleichen und Sortieren der Materialien lernen die Kinder zu kategorisieren – eines der grundlegenden wissenschaftlichen Konzepte. Das erworbene Wissen wenden sie auf neue unbekannte Materialien und Flüssigkeiten an.

Elektrische Stromkreise

In dieser Unterrichtseinheit bauen die Kinder einfache elektrische Stromkreise. Sie untersuchen, wie eine Glühlampe aufgebaut ist und testen, welche Stoffe Strom leiten. Die Kinder bauen und erkennen den Unterschied zwischen Reihen- und Parallelschaltungen. Weiterhin befassen sie sich mit der Funktion von Schaltern und den Eigenschaften von Dioden. Sie lernen Schaltpläne zu lesen und zu zeichnen. Zum Abschluss der Einheit wenden die Kinder ihr gelerntes Wissen an, um eine Taschenlampe zu bauen und ein Kartonhaus nach den von ihnen angefertigten Plänen zu verkabeln.

Chemische Tests

In der Unterrichtseinheit „Chemische Tests“ erforschen die Kinder die physikalischen und chemischen Eigenschaften von fünf unbekannten Substanzen: Zucker, Stärke, Natron, Alaun und Talkum. Die Schüler untersuchen die Löslichkeit der Substanzen im Wasser und wenden zur Auftrennung Filtration und Verdunstung an. Auch das Phänomen der Kristallisation wird in dieser Einheit behandelt. Für die Untersuchung der chemischen Eigenschaften nutzen die Kinder Hitze, Essig, Iod und Rotkohlsaft als natürlichen pH-Indikator. Am Ende der Einheit wenden die Kinder ihre neuen Fähigkeiten und das Gelernte praktisch an, um die fünf Substanzen in Mischungen zu identifizieren. Die Kinder werden zum gewissenhaften Arbeiten mit unbekannten Stoffen angeleitet und mit den Verhaltensregeln im Labor vertraut gemacht.

 

Bewegung und Konstruktion

„Bewegung und Konstruktion“ ermöglicht es Kindern, die Physik der Bewegung zu erforschen. In Dreier-Teams konstruieren die Kinder Fahrzeuge aus Bauteilen. Angetrieben werden die Fahrzeuge mit Fallgewichten, Gummibändern oder Propellern. Mi einer Vielzahl von Experimenten untersuchen die Kinder den Einfluss von Kraft, Reibung und Luftwiderstand auf die Fahreigenschaften des Gefährtes. Wie Ingenieure fertigen sie technische Zeichnungen an, müssen dabei die gewünschten Fahreigenschaften des Fahrzeugs berücksichtigen und die Kosten kalkulieren.

 

2013 erhielt die Barbaraschule eine Auszeichnung für die kontinuierliche Teilnahme an den TuWaS!-Projekten.Tu Was

Den zugehörigen Zeitungsartikel können Sie hier nachlesen.